Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#1 von Edgar , 13.05.2009 00:20

Aufgrund der Tragik der nachstehenden Beiträge habe ich meinen ursprünglichen Text ("Völlges Chaos auf der Linie 3")selbstverständlich sofort herausgenommen und den "Betreff" abgeändert, da er einen völlig anderen Sachverhalt zum Inhalt hatte.

Vauban am 07.08.2009
Betzenhausen am 27.10.2009

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#2 von Joachim , 07.08.2009 15:32

Heute sind zwei Leute am Paula-Moderson-Platz der Bahn Richtung Stadt hinterhergerannt. Dabei ist einer unter eine Bahn in Gegenrichtung gerannt.
http://www.badische-zeitung.de/s...all-in-freiburg
Die Bahn zwischen Heinrich-von-Stephan-Straße und Vauban war gesperrt. Die VAG schickte Ersatzbusse. Außerdem gabe es einen Defekt an der Wendeschleife Haid. Im Endeffekt fuhr die 3 nur zwischen Heinrich-von-Stephan-Straße und VAG-Zentrum. Zwischen Munzinger Straße und VAG-Zentrum reisten die Fahrgäste auf Schusters Rappen.

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#3 von Gabriel , 07.08.2009 16:47

Hallo

Habe es Gerade gelessen
Der Junge ist an seinen Verletzungen gestorben
http://www.badische-zeitung.de/strassenb...en-verletzungen

Die Familie tut mit sehr leid


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#4 von Edgar , 08.08.2009 02:12

Dem kann ich mich nur anschließen.

Ich hoffe, dass der Fahrer der Straßenbahn ein optimales Maß an Hilfe erfahren wird.

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#5 von Gabriel , 11.08.2009 08:57

Hallo

im diesem zeitungs artikel sieht
man mal wieder es muss immer zu erst was pasiren bis was getan wierd
http://www.badische-zeitung.de/toedliche...iskussionen-aus



Gabriel

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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#6 von Anonymous , 11.08.2009 11:02

Hallo

@Gabriel sorry aber wer sein leben wegen einer Bahn egal ob Straba oder Zug riskiern tut naja ich weis net natürlch ist es traurig das ein junger mensch sein leben verlor aber muss man den alles absichern un zäune ziehn ?? wie würde dan die Ka-JO ausehn nur weil die Menschheit blind rumläuft?? oder die ganzen Strasen entlang zäune ?? und selbst Zäunde und des gleichen Halten einen erwachsenen mensch doch heute nicht mehr auf um drüber zusteigen und dort lang zugehn wo es verboten ist ich sehe es Täglich das leute drübersteigen ohne sich dabei was zu denken und ob ein kind daneben steht

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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#7 von Edgar , 11.08.2009 17:59

Da jemand zu diesem Thema eine "Umfrage" eingestellt hat, werde ich diesen Beitrag nochmals für einige Zeit unter "Bekanntmachungen" einstellen.

Dass dieser Unfall kein Einzelfall ist, zeigen z. B. die nachfolgenden Videos aus Berlin:

Erneut Unfall mit einer Straßenbahn

Sicherheit der Berliner Straßenbahn

Sicherheit bei Straßenbahnen

Gunnar Schupelius ärgert sich über die leisen Straßenbahnen (Chefreporter der BZ-Online)

Aktion für Kinder im Strassenverkehr

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#8 von Steve Grötzebauch , 11.08.2009 19:05

Das war ich Edgar,

dachte es wäre gut zu wissen wie die Leute denken!

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#9 von Edgar , 11.08.2009 19:24

Hallo, Steve !

Alles klar.

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#10 von Edgar , 11.08.2009 19:52

Was mich nervt, das sind die 'Unachtsamen', die sich mit ihrem MP3-Player immer und überall von der Außenwelt verabschieden müssen:

Zitat
Der New Yorker Neurologe und Autor Oliver Sacks, 74, über Musik als Heilmittel, akustische Halluzinationen und die Gefahr allgegenwärtiger Beschallung

( ... )

SPIEGEL: Sie schreiben, dass man nicht gleichzeitig Musik hören und ein Buch lesen sollte, weil Musik das Gehirn permanent fordert und ablenkt. Was denken Sie, wenn Sie überall auf der Straße Menschen mit iPods herumlaufen sehen und ...

Sacks: ( ... ) Erst kürzlich war ich mit dem Fahrrad unterwegs, als ich plötzlich eine Frau mit Kopfhörer sah, die offenkundig den Radweg überqueren wollte. Ich klingelte mit meiner Glocke, sie hörte mich nicht ( ... ) so dass ich abrupt bremsen musste, über das Lenkrad nach vorn stürzte und mich ziemlich böse verletzte. Es ist bestimmt wunderbar, die ganze Welt der Musik auf einem so kleinen Abspielgerät zur Verfügung zu haben und sie so zuverlässig fast direkt ins Gehirn befördern zu können. Aber diese moderne Technik ist auch eine Gefahr. ( ... )

Quelle: DER SPIEGEL v. 10.03.2008

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#11 von Joachim , 27.10.2009 12:05

Wieder ist etwas passiert. Ein 16 Jahre altes Mädchen wurde beim Betzenhauser Torplatz von der Bahn überfahren und starb.

http://www.badische-zeitung.de/16-jaehri...assenbahnunfall

Betroffen war Strab 284, die um 20:12 von Littenweiler aus den Betzenhauser Torplatz erreichen sollte.

http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1216303_l1/index.html

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#12 von Steve Grötzebauch , 27.10.2009 19:29

Liebe Mitglieder, ich denke ich spreche im Namen aller Mitglieder.

Wir sprechen der Familie unser Herzlichstest Beileid aus, mögen Sie die schwere Zeit überwinden und Kraft sammeln für die weiteren Aufgaben.

Auch dem Fahrer wünschen wir das er dass erlebte gut verarbeiten kann. Und seien Dienst bald wieder antreten kann.


Zitat
Die 16-Jährige wollte offensichtlich an der dafür vorgesehenen Stelle die Schienen überqueren. Sie muss jedoch die Bahn übersehen und wohl auch das Klingeln das Fahrers überhört haben. Das Mädchen, das aus dem Freiburger Westen stammt und alleine unterwegs war, hatte zuvor an einer Ampel eine Fahrspur der Sundgauallee überquert. Die Haltestelle befindet sich zwischen den Fahrspuren der an dieser Stelle vierspurigen Straße. Am Schienenübergang selbst gibt es keine Ampel – dafür aber ein versetzt angeordnetes sogenanntes Zickzack-Gitter. Wer über die Gleise will, muss sich eigentlich in die Richtung der einfahrenden Bahn drehen. Nach Auskunft von Walter Veeser, dem Leiter der Freiburger Verkehrspolizei, trug das Opfer einen MP3-Player mit Ohrhörer bei sich. Ob sie die Ohrstöpsel wirklich getragen hatte, müsse aber erst durch die Obduktion geklärt werden.Quelle BZ. online



Ich möchte gerne kurz stellung beziehen:
Ich bin ja seit 01.09.2010 nun auch als Strassenbahnfahrer(Basel) Tätig und hatte schon 2 beinahe kollissionen mit Autos und sicherlich 25 - 50 über die schienen sekelten Kinder/Jugendliche mit Stöpsel im Ohr die Trotz Glockenschläge nicht von ihrer Route abgewichen sind! Sie haben uns nicht bemerkt oder bewusst ignoriert! Ich bin noch nicht lange dabie aber was in der kurzen Zeit schon alles gesehen und beinahe passiert wäre ist der Hammer!!!!!!!

Ich appeliere an alle da draussen, wenn ihr über die Straße geht schaut ihr ja auch oder?, aber wir haben ein viel längeren Bremsweg als ein Auto, das längt oft nicht. (bei regen kommen nochmal 20 - 40 % hinzu)


Euer

 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#13 von Florian , 27.10.2009 20:07

Danke Steve für deinen Beitrag. Ich sehe das ähnlich wie du.

Schreckliche Geschichte. Leider Gottes wurden 3 Mitglieder dieses Forums Zeugen des Unfalls, das ganze war sehr tragisch und die Feuerwehr war bis spät in die Nacht vor Ort.

Solch ein Vorfall geht einem wirklich durch Mark und Bein. Absolut fürchterlich.

Florian

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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#14 von Edgar , 29.10.2009 12:23

Leider wie in meinem Beitrag v. 11.08.2009 zitiert:

Zitat
Erst kürzlich war ich mit dem Fahrrad unterwegs, als ich plötzlich eine Frau mit Kopfhörer sah, die offenkundig den Radweg überqueren wollte. Ich klingelte mit meiner Glocke, sie hörte mich nicht ( ... ) Es ist bestimmt wunderbar, die ganze Welt der Musik auf einem so kleinen Abspielgerät zur Verfügung zu haben und sie so zuverlässig fast direkt ins Gehirn befördern zu können. Aber diese moderne Technik ist auch eine Gefahr.

Vielleicht sollte man diese Art der Beschallung im Straßenverkehr tatsächlich verbieten, wie es der ACE (Auto Club Europa) schon seit Jahren fordert:

Zitat
ACE will MP3-Player aus dem Straßenverkehr verbannen[/size]
Stuttgart (ACE) – 23. April 2007
Der ACE Auto Club Europa will aus Gründen der Verkehrssicherheit so genannte MP3-Player (Musikabspielgeräte) aus dem Straßenverkehr verbannen.
"Wer sich mit Stöpseln im Ohr den Kopf voll dröhnt, kriegt vom Verkehr nur wenig und von Klingelzeichen, Hupen und von Martinshörnern überhaupt nichts mit", erklärte ACE-Verkehrsrechtsexperte Volker Lempp am Montag in Stuttgart. Nach seinen Worten ist die Gefahr immens, dass Auto- und Radfahrer aber auch Fußgänger, Jogger und Skater durch die Musik so stark abgelenkt werden, dass sie akustische Warnsignale anderer Verkehrsteilnehmer schlicht überhören. Folglich erhöhe sich das Unfallrisiko.
"Die Gefahr, verletzt oder gar getötet zu werden, ist längst nicht mehr nur eine theoretische Mutmaßung, sondern real", so Lempp. Er erinnerte daran, dass erst jüngst eine junge Rollschuhfahrerin mit aktiviertem MP3-Player in Stuttgart von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden ist. Aus Polizeiberichten gehe außerdem hervor, dass ähnlich gelagerte Unfälle in Verbindung mit mutmaßlich eingeschränkter Hörfähigkeit wegen Handy- beziehungsweise MP3-Player-Nutzung schon häufiger passiert sind.
( ... )
Nach seinen Worten ist das MP3-Player-Verbot im Straßenverkehr derzeit keinesfalls klar geregelt, sondern nur mittels Auslegung der Straßenverkehrsordnung (StVO) anzunehmen. Im Paragraphen 1 der StVO werde für die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtsnahme gefordert. Nach Paragraph 23 StVO ist ein Fahrzeugführer außerdem dafür verantwortlich, dass seine Sicht und sein Gehör nicht durch die Besetzung, Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden.
Folgt man dieser juristischen Sicht, müssen beispielsweise ertappte Radfahrer mit MP3-Playerstöpseln in den Ohren laut ACE ein Bußgeld von zehn Euro entrichten, Fußgänger kämen mit einer Strafe von fünf Euro davon.
Kommt es zu einem Unfall, können Verkehrsteilnehmer bei MP3-Player-Nutzung sogar in Mithaftung genommen werden, betonte ACE-Jurist Lempp, der hinzufügte: "Wir wollen niemandem den Musikgenuss vermiesen, aber bei Selbst- und Fremdgefährdung hört der Freizeitspaß auf".

Quelle: ACE-online - Pressedienst

Die Erfahrungen anderer Städte mit entsprechend gelagerten Straßenbahnunfällen und anschließenden Diskussionen über eventuelle Möglichkeiten der Verhinderung zeigen ein ähnliches Bild:
So schreibt die "Berliner Morgenpost v. 24.10.2008":

Zitat
Wieder ist in Berlin ein Mensch bei einem Straßenbahnunfall tödlich verunglückt. Er ist bereits das sechste Todsopfer in diesem Jahr.
( ... )
Bereits 2007 war die Zahl der Unfälle mit Berliner Straßenbahnen deutlich gestiegen. Nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung waren insgesamt 695 Unfälle registriert worden, 2006 waren es 653. Ein Grund dafür war nach Ansicht von Kritikern, dass die modernen Straßenbahnen immer leiser fahren und von den Fußgängern kaum noch gehört werden. Die BVG verzichtet mittlerweile auf Werbung vorne an den Tram-Bahnen, um sie besser sichtbar zu machen.

Polizei und BVG führen besonders mangelhafte Aufmerksamkeit im Bereich der Gleiskörper und Fußgängerüberwegen als Hauptgrund für schwere Unfälle mit Straßenbahnen an. Ein Beamter des Verkehrsermittlungsdienstes sagte am Freitag, dass aufgrund lauter Musik von MP3-Playern bei Fußgängern oder auch in Autos selbst Einsatzfahrzeuge mit Martinshorn von Feuerwehr und Polizei oft nicht wahrgenommen werden.pol/plet/sp/mim



Unbedingt anhören !!!
Zum Thema der Unfallverhinderung hier noch eine Hörfunksendung von "Echo-FM - Uni Freiburg" v. 07.08.2009 mit dem Titel: Wie können wir Unfälle verhindern (mit Andreas Hildebrandt von der Freiburger Verkehrs-AG)

TV Südbaden/Baden.FM v. 28.10.2009 Nachrichtensendung/Video "Nach dem tödlichen Tramunfall am Betzenhauser Torplatz


Abschließend noch ein ungekürzter Beitrag - als Diskussionsgrundlage:

Zitat
Straßenbahn: Vorsicht, Straßenbahn!, aus BVG_Plus
http://www.bvg.de
Bedauerlicherweise passieren Verkehrsunfälle. Bedauerlicherweise auch mit der Tram, auch in Berlin. Dort haben sich in jüngster Zeit einige schwerwiegende Unfälle mit Passanten ereignet. Die Gründe dafür sind eindeutig nicht im Verhalten der Straßenbahnfahrer zu suchen. Die verhalten sich durchweg aufmerksam, angemessen und korrekt. Die Gründe liegen leider in der mangelnden Aufmerksamkeit der betroffenen Verkehrsteilnehmer.

Während in Berlin daraufhin Forderungen laut werden, die Gleise weitgehend abzusperren und die Bahnen in „Signalfarben“ zu lackieren, fahren andernorts leise Niederflurstraßenbahnen unwidersprochen sogar durch Fußgängerzonen. Niemand käme in München oder Straßburg auf die Idee, von der traditionellen Lackierung abzuweichen.
Berlins Straßenbahnen sind schon mit ihrem gelben Outfit hinreichend auffällig, außerdem fahren sie dauernd mit eingeschaltetem Abblendlicht, und das schon seit über fünf Jahren.

Auch der Fahrgastverband IGEB hält die Vorsichtsmaßnahmen der BVG für ausreichend und hat dieses schon in Stellungnahmen gegenüber den Medien bestätigt. Und schließlich: die nackten Zahlen der Statistik unterstützen die These, dass die Unfallgefahr, die von Straßenbahnen ausgeht, im Grunde relativ gering ist.

Trotz des gewachsenen Streckennetzes hat sich die Zahl der Unfälle mit der Tram von 1999 bis 2006 halbiert. Im Jahr 2006 waren 74 Opfer von Verkehrsunfällen in Berlin zu beklagen. Nur in fünf Fällen war ein Straßenbahnfahrzeug beteiligt; 2007 verringerte sich diese Zahl auf vier. Doch jeder Unfall ist ein Unfall zu viel.

Deshalb gibt es bei der BVG laufend Programme und Projekte zur Unfallvermeidung. Straßenbahnfahrer werden optimal geschult und erhalten regelmäßige Unterweisungsstunden unter Verwendung modernster Technik. Der Fahrsimulator der BVG kommt dabei zum Einsatz. So können alle denkbaren Gefahrensituationen durchgespielt und die Reaktionen darauf trainiert werden.

Die Verkehrsakademie der BVG sorgt für Verkehrserziehung der kleinen Fahrgäste. Im Praxistag Tram üben die BVGer
mit Grundschülern nicht nur, wie man mit der Straßenbahn fährt. Sie zeigen auch, wie und wo die kleinen Berliner aufpassen müssen. Fahrlehrer der Verkehrsakademie der BVG bieten für Berliner Fahrschulen Beratungen für angehende Autofahrer an. Doch immer wieder muss darauf hingewiesen werden, dass sich Fußgänger in Bereichen, in denen Straßenbahnen unterwegs sind, aufmerksamer verhalten müssen. Straßenbahnen fahren auf Schienen und können deshalb nicht ausweichen, auch sind die Bremswege bei der Straßenbahn länger.

Beim Überqueren der Gleise ist also Vorsicht mehr als geboten. Passanten sollten alles vermeiden, was ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit beeinträchtigen könnte. Achtlos drauflosmarschieren, womöglich noch mit dem Handy am Ohr oder in die Musik vom MP3-Player vertieft, verbietet sich im Straßenverkehr, und das sollte selbstverständlich sein. Ebenso wie der bewusste prüfende Blick nach links und rechts auch in größter Eile. Ein Stopp vor dem Überschreiten der Gleise wie der Straße ist unerlässlich zur eigenen Sicherheit, und wie überall, müssen auch hier die Verkehrsregeln von den Fußgängern unbedingt eingehalten werden. Wo Straßenbahnen auf eigenen Gleiskörpern unterwegs sind, gibt es gesicherte Übergänge mit Verkehrsampeln oder auch Führungsgitter, die den Fußgänger zwingen, den Blick auf die sich vielleicht nähernde Tram zu richten.

An Haltestelleninseln gilt ebenfalls: Vorsicht ist geboten; alles das sind Verhaltensregeln, die selbstverständlich sein sollten und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dienen.

_dk

Quelle: Berliner-Verkehr.de v. 17.03.2008

Um ein repräsentatives Umfrage-Ergebnis zu erhalten, stelle ich dieses Thema noch einmal unter "Bekanntmachungen" ein.

[size=130]Die Badische Zeitung von heute (31.10.2009) widmet diesem Thema eine ganze Seite:
- Fragen zu einem Unfall - Ob MP3-Player und Handys eine Gefahr im Straßenverkehr sind?
- B Z - U M F R A G E: „Kopfhörer? Immer!“ - Jugendliche über ihren Umgang mit Musik im Verkehr
- Das Schlimmste, was passieren kann - Tödliche Unfälle sind für Straßenbahnfahrer eine schwere Belastung

Dank der Badischen Zeitung kann ich nachfolgend den Artikel einstellen:[attachment=6]Schülerin läuft direkt vor die Tram.jpg[/attachment]

Angefügte Bilder:
Schülerin läuft direkt vor die Tram.jpg   Das Schlimmste, was passieren kann (Bad. Zeitung v. 31.10.2009).jpg   Badische Zeitung v. 31.10.2009 - Titel.jpg   Badische Zeitung v. 31.10.2009 - Überschrift.jpg   'Es war ein Unfall mit Ansage' (Bad. Zeitung v. 29.10.2009).jpg  
 
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RE: Linie 3+1:Tödliche Unfälle im Vauban+Betzenhausen 26.10.09

#15 von Steve Grötzebauch , 05.11.2009 17:12

Zitat
Erneut ein Tramunfall in Freiburg
Junge fährt direkt vor die Straßenbahn

Ein acht Jahre alter Junge ist am Donnerstag mit seinem Tretroller bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn verletzt worden. Der Tramfahrer hat durch eine Vollbremsung Schlimmeres verhindert, so die Polizei.


Der Unfall ereignete sich am Donnerstagvormittag kurz vor 10 Uhr an der Haltestelle Technisches Rathaus. Der achtjähriger Junge wollte mit seinem Tretroller die Gleise überqueren und war dabei offenbar unaufmerksam. Eine einfahrende Straßenbahn hielt sofort an. Der Fahrer hatte den Jungen rechtzeitig bemerkt und heftig gebremst. Es kam dennoch zum Zusammenstoß. Das Kind stürzte und wurde an einem Bein verletzt. Nach momentanen Kenntnissen der Polizei war der Achtjährige mit seiner etwas älteren Schwester auf Rollern unterwegs. Das Mädchen sah die einfahrende Bahn und hielt an, der Junge fuhr ohne anzuhalten weiter. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Verkehrspolizei, Tel. 0761 / 882-4371, bittet Passanten um Hinweise, um den Unfall-Ablauf endgültig klären zu können.



Und was sollen wir dagegen tun?

 
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