VAG: Wolfgang geht, Wolfgang kommt

#1 von Edgar , 04.06.2010 19:37

Der 'Frontmann' der VAG, Wolfgang Plöger, geht demnächst in den Ruhestand ...

Vor allem die St. Georgener haben immer wieder das Gespräch mit ihm gesucht, um ihre (sicherlich oftmals berechtigte) Kritik oder Verbesserungsvorschläge vorzubringen und darüber zu diskutieren. Seine undankbare Aufgabe bestand jedoch scheinbar darin, die unzufriedenen 'Nörgler' gegen eine Mauer rennen zu lassen und stets darauf zu achten, dass diese dem Druck stand hält ...

Der Dauerbrenner seit 4 Jahren:

Zitat
Immer noch zu wünschen übrig lassen häufig die Anschlüsse an der Innsbrucker Straße, hier gibt es immer wieder Beschwerden über lange Wartezeiten.

Quelle: St. Georgener Bote, Heft 3/2010

oder in anderen (etwas aktuelleren) Worten:

Zitat
Welchen öffentlichen Nahverkehr braucht St. Georgen?

Nach dem aktuellen Flächennutzungsplan ist St. Georgen der Stadtteil, der am meisten wachsen wird und in dem in den nächsten Jahren die meisten Neubaugebiete erschlossen werden. Doch wie sieht es mit der Entwicklung der Infrastruktur aus? Die Erstellung des Stadtteilentwicklungsplans einschließlich eines Verkehrswegeplanes wurde bereits mehrmals verschoben. Der Verkehr hat zugenommen, die Straßen sind zu geparkt. Ein attraktiver ÖPNV ist deshalb unerlässlich. Aus diesem Grund hat jüngst ein Gespräch der AG-Verkehr des Bürgervereins mit Vertretern der VAG stattgefunden.
Einigen Wünschen der hiesigen Fahrgäste könnte bald entsprochen werden. So soll geprüft werden, an welchen Bushaltestellen Wartehäuschen installiert werden können, damit die Fahrgäste nicht im Regen stehen müssen und an der Haltestelle Innsbrucker Straße wird die lang versprochene Schattierung der Wartehäuschen bald möglichst angebracht.
Dem größten Wunsch allerdings, einen Busanschluss für jede ankommende Straßenbahn, stehen nüchterne Zahlen entgegen: außer im morgendlichen Berufsverkehr ist die durchschnittliche Zahl der Fahrgäste zu gering, um eine dichtere Taktfolge zu rechtfertigen. Alle Argumente von Seiten des Bürgervereins prallten ab an diesen harten Fakten.
( ... )
Kie

Quelle: St. Georgener Bote, Heft 8/2010, Seite 202

Dagegen Frau Dr. Helgard Berger:

Zitat
Nach einer üblichen Eingewöhnungszeit erhalten wir, wie erwähnt, mittlerweile nur noch sehr selten* negative Rückmeldungen aus St. Georgen. Für uns ein Zeichen, dass das derzeitige ÖPNV-Angebot akzeptiert wird, weshalb wir für die kommende Fahrplanperiode daran festhalten möchten.

Quelle: Brief von Frau Dr. Helgard Berger v. 22.10.2007

*) "nahezu auf null zurückgegangen"
Was inzwischen leider tatsächlich "nahezu auf null zurückgegangen" ist und in vielen Bussen sogar die 'Nulllinie' erreicht, sind die Fahrgastzahlen der Linie 11/14 im Abendverkehr zwischen den Haltestellen "Innsbrucker Straße" und "St. Georgen, Schiff".

Wie dem auch sei: Man darf ihm darob nicht gram sein. Und so wünsche ich Herrn Plöger auf diesem Wege alles Gute für 'die Zeit danach' !!!

Seinen Nachfolger, Wolfgang Triebig, kenne ich leider (noch) nicht persönlich, aber aufgrund eines Telefongespräches kann ich sagen, dass er einen sehr sympathischen und (Kunden-) freundlichen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Deshalb an dieser Stelle: Viel Kraft und Mut für das neue 'Amt' - und HERZLICH WILLKOMMEN in Freiburg !!!´

 
Edgar
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RE: VAG: Wolfgang geht, Wolfgang kommt

#2 von Edgar , 04.03.2012 10:07

Möge er - vor allem uns St. Georgenern - ein verständiger Ansprechpartner sein und unsere durchaus berechtigten - da vernünftig und dem ÖPNV dienlich - Verbesserungsvorschläge in die kommenden Fahrpläne aufnehmen.


In diesem Sinne:
HERZLICH WILLKOMMEN !



(Sein erster 'Fehler' soll ihm verziehen sein:
Er hat in dem untenstehenden Artikel leider vergessen, in der Aufzählung der geplanten Stadtbahnlinien die "Stadtbahn St. Georgen" zu erwähnen ...)

"Neuer Herr der Fahrpläne" (Badische Zeitung v. 23.02.2012)

 
Edgar
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