Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#1 von Flashlight , 21.10.2008 16:43

Hi,

mir ist vor kurzem aufgefallen, dass Masten für die Oberleitung in der Günterstalstraße
zwischen den Haltestellen Johanneskirche und Lorettostraße aufgestellt wurden.
Und zwar genau an den Stellen, an denen früher die Oberleitungen an den Häusern befestigt waren.
D.h.: Man hat nun einfach Masten, anstatt der Häuserbefestigung.
Ist ja alles noch logisch, aber jetzt:
Warum ist das nur an manchen Stellen gamacht worden, während an anderen Punkten die Oberleitung immer noch an den Fassaden befestigt ist?
Irgendwie verstehe ich hier die Logig nicht.

lg Hendrik

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#2 von Daniel , 24.10.2008 15:28

Wenn es interessieren sollte:


Am nächsten Mittwoch gegen 10 Uhr soll die erste Bahn auf der Günterstalstraße eine Probefahrt absolvieren. Diese Information habe ich von Bauarbeitern und VAG-Mitarbeitern erhalten.

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#3 von Olaf , 24.10.2008 21:22

Hallo Daniel,

die erste Fahrt auf der renovierten Strecke nach Günterstal ist sicherlich interessant, so etwas kommt ja nicht alle paar Jahre vor. Wäre schön, wenn das jemand mit Video begleiten könnte, mir und vermutlich anderen ist das um diese Uhrzeit leider nicht möglich.

Solche Aufnahmen wären doch etwas für eine künftige DVD über den ÖPNV in Freiburg. Ich denke da an den noch recht aktuellen Film, der die Entwicklung der Straßenbahn seit den Gründerjahren zeigt und wohl allgemein bekannt sein dürfte. Er stammt, glaube ich, vom Eisenbahn-Kurier. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, die Fahrt zu filmen bzw. zu fotografieren.

Ein Gedanke an dieser Stelle: ließe sich ein solcher Film nicht auch im Forum einstellen?

Olaf  
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#4 von markus8555 , 24.10.2008 23:32

na wenn mir nichts dazwischen kommt dann werde ich da auf alle fälle dabei sein bei der ersten probefahrt auf den neunen schienen...aber man wird es ja sehen ich werde da meine digicam mitnehmen....


gruß markus

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#5 von Olaf , 26.10.2008 02:57

Markus, es wäre genial, wenn du da Zeit hättest und die Fahrt zumindest fotografieren könntest.. Vielleicht kannst du ja vorne mitfahren und außer der Strecke auch eventuelle Halte und Überprüfungen dokumentieren.

Viel Glück!

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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#6 von markus8555 , 26.10.2008 11:19

olf, ich werde mein bestes geben...und die besten schnappschüsse machen die ich bekommen kann...aber das wird schon werden.....

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#7 von markus8555 , 28.10.2008 22:59

Noch prägen in der Günterstalstraße die Bauarbeiter das Bild. Doch am kommenden Samstag, den 1. November, feiert die Stadtbahn nach fünfmonatiger Bauzeit hier ihre Rückkehr. Spätestens in der Folgewoche sollen auch die Straßenbauarbeiten soweit abgeschlossen sein, dass die Umleitung aufgehoben werden kann. Am 8. November schließlich gibt es ein großes Einweihungsfest.



Abgesehen von der sattgrünen Wiese ist dieses Bild ab 1. November wieder täglich im 7,5-Minuten-Takt zu sehen: Nach fünfmontatiger Auszeit kehrt die Stadtbahn nach Günterstal zurück (Foto R. Buhl) Seit dem 14. Oktober 1901 konnten die Freiburger von der Innenstadt aus mit der Straßenbahn nach Günterstal fahren. Damit war am 2. Juni 2008 Schluss. Weil in der Günterstalstraße von den Kanälen im Untergrund über die Stadtbahngleise bis zum Fahrbahnbelag alles marode war, tat eine Generalsanierung not. Binnen fünf Monaten wurde zwischen den Bordsteinkanten alles erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. In der südlichen Kaiser-Joseph-Straße wurde dasselbe Programm bereits 2003 erledigt, das Teilstück vom Wiesenweg bis zur Wonnhalde war sogar schon 1997 an der Reihe.

Am meisten profitieren werden zweifellos Anwohner und Fahrgäste der VAG. Erstgenannte können auf ruhigere Zeiten hoffen, schließlich rollen die Autos künftig auf glattem Asphalt statt über einen rumpligen Flickenteppich. Eine unsichtbare, dafür aber spür- und hörbare Innovation macht die Stadtbahnfahrt leiser: Das von der VAG patentierte, gummiummantelte Gleis reduziert die Erschütterungen deutlich – zum Wohle der Anwohnerinnen und Anwohner.

Wichtigste Errungenschaft für die Fahrgäste selbst ist die komplett neu gestaltete Haltestelle „Lorettostraße“. Diese entspricht nunmehr den bei der VAG üblichen Komfort- und Sicherheitsstandards: So ermöglicht eine Bahnsteighöhe von 24 Zentimetern den nahezu niveaugleichen Einstieg in Niederflurfahrzeuge. Außerdem gibt es größere Aufenthaltsflächen, Unterstände gegen Wind und Wetter sowie die „dynamische Fahrgastinformation“, auf der die Abfahrtszeiten der nächsten Bahnen angezeigt werden.

Alles neu – und doch wie gehabt

Ganz die alte, aber doch rundum neu ist Freiburgs „italienischste“ Kreuzung nach dem Umbau: Obschon der Verkehr gleich aus fünf Richtungen kommt, eine Stadtbahnlinie mittig kreuzt und eine Haltestelle unmittelbar angrenzt, funktioniert der Verkehrsablauf an der Einmündung von Urach-, Loretto- und Prinz-Eugen-Straße ganz ohne regelndes Lichtsignal verblüffend problemlos. Daran hat sich nichts geändert – neu ist nur der Straßenbelag: schmale Pflasterbänder signalisieren den Autofahrern die Einfahrt in den Kreuzungsbereich, der ansonsten wie der Rest der Günterstalstraße mit glattem und damit für die Anwohner leisem Asphalt belegt ist.

Schon vor einigen Wochen abgeschlossen wurde die Sanierung des Günterstäler Tores, das für eine viertel Million Euro im Außenbereich generalsaniert wurde. Sichtbares Zeichen dieser Erneuerung ist das Günterstäler Wappen, das jetzt unübersehbar am frisch renovierten Giebeldreieck prangt. Weniger auffällig, aber umso bedeutender sind die sanierten Fundamente der Torbögen, die neuen Gleise sowie der frische Asphalt zwischen Wiesenweg und Tor, die viele bauarbeitenfreie Jahre garantieren.

Fünf Monate Bauzeit, 4,6 Millionen Euro Kosten

Die Stadt Freiburg und die VAG haben in der vergangenen fünf Monaten zusammen rund 4,6 Millionen Euro investiert. Die Hauptlast lag dabei bei der VAG, die rund 4,2 Millionen Euro für die Gleis- und Haltestellensanierung aufgewendet hat. In dieser Summe enthalten sind auch die Aufwendungen für die Gleiserneuerung beim Günterstäler Tor sowie die bereits im April eingebaute Weiche in der Kaiser-Joseph-Straße, die für die Organisation des Verkehrs während der Bauzeit notwendig war – und wieder benötigt wird, wenn ab Februar 2009 der Stadtbahnbetrieb in der Habsburger Straße für fast zwei Jahre eingestellt wird. Die von der Stadt zu tragenden Kosten für die Fahrbahnsanierung in der Günterstalstraße betragen 400 000 Euro. Der im Vorfeld kalkulierte Kostenrahmen konnte trotz der jüngsten Baupreissteigerungen dank eines straffen Baustellenmanagements eingehalten werden; dasselbe gilt für den Zeitplan: Trotz etlicher Unwägbarkeiten, die ein Projekt dieser Größenordnung zwangsläufig mit sich bringt, kehrt die Bahn pünktlich zum 1. November aufs Gleis zurück.

Zu diesem Zeitpunkt werden noch Restarbeiten zu erledigen sein. Die Umleitung für den Autoverkehr beispielsweise kann voraussichtlich erst in der ersten Novemberwoche vollständig aufgehoben werden. Auch der Rheinkieselbelag im Gehweg auf der Ostseite der Günterstalstraße zwischen Urach- und Erwinstraße wird erst in den kommenden Wochen wieder hergestellt.

Einweihungsfest am 8. 11.

Sicher ist auf jeden Fall, dass es am Samstag, den 8. November, von 10 bis 14 Uhr ein großes Einweihungsfest mit Blasmusik, Kunstaktionen und Bewirtung auf dem Parkplatz hinter dem Trafohäuschen an der Urachstraße geben wird. Außerdem haben sich die Geschäftstreibenden entlang der bisherigen Baustelle zahlreiche Aktionen ausgedacht. Nicht zuletzt bietet die VAG einen kostenlosen Oldtimer-Pendelverkehr zwischen Bertoldsbrunnen und Wonnhalde an. Grund zum Feiern gibt es genug: Nicht nur die schöne neue Straße, sondern eben auch das Ende der Bauarbeiten, die für Anwohner wie Gewerbetreibende, sei es in der Günterstalstraße selbst oder in den angrenzenden Quartieren, mit vielen Einschränkungen verbunden waren. Nur ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Die bequeme Busverbindung vom Bertoldsbrunnen direkt zur Talstation der Schauinslandbahn gibt es ab 1. November nicht mehr; künftig ist für die autofreie Bergfahrt wieder ein Umstieg in Günterstal notwendig.

Angefügte Bilder:
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 AB490_Guenterstal.jpg 
 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#8 von markus8555 , 29.10.2008 12:46

Heute morgen hat starb 248 die ersten Probe und Testfahrten nach Günterstal absolviert..... und verlief reibungslos...dabei wurden die neuen Gleiswechsel getestet und der sanierte anschluss an den Historischen Betriebshof Süd in der Urachstraße.... aber dabei viel mir eins auf.... das die bahn wenn die gefahren ist das ein ziemlichen funkenflug an der Oberleitung gab...???? aber ich glaube das lag am Wetter es hat ja auch geregnet...war aber sehr interesant zusehen wie so eine Test fahrt ausschaut.


gruß markus


P.S: wenn irgend jemand von euch auch dagewesen sein sollte und bilder gemacht hat...kann sie ja gerne einstellen!!!!

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#9 von Daniel , 29.10.2008 15:09

Ja ich war da.

Zuerst einmal, es waren zwei Straßenbahnen auf den neuen Gleisen unterwegs, neben 248 war der Schienenscheifwagen 405 unterwegs und schliff das Stadtauswärtige Gleis zwischen Johanneskirche und Lorettostraße. Zunächst hielt 248 an der Lorettostraße, dann ging es langsam Richtung Holbeinstraße, da Barrikaden noch weggeräumt werden mussten. Wie es nach der Haltestelle Holbeinstraße weiterging kann ich nicht sagen, aber kurze Zeit später war die Bahn wieder an der Holbeinstraße, es wurde ausgiebig der Gleiswechsel ausgetestet und dann ging es zur Lorettostraße wo das getestet wurde was "markus8555" schon beschrieb.

Ich habe übrigens einen Bauarbeiter wegen dem Funkenflug gefragt, der mir sagte dass noch Eis auf der Oberleitung lag, was der Grund hierfür ist, leider habe ich davon kein Bild hinbekommen.


Ein Bild von mir:

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#10 von markus8555 , 29.10.2008 16:19

Hallo Daniel,



dann hab ich ich heute morgen sogar gesehen....stand am rande und hatte ne schwarzen schirm...naja egal auch ..... stimmt den schleifwagen den hab ich schon wieder vergessen das der auch da war.... aber was mir aufgefallen ist das an der neuen signal anlage für die weiche in den alten Betriebshof vorher ein 3 fach singnal gemacht hat und das gleiche vom alten betriebshof auch raus kurz nach der ausfahrt ...weißt du was es damit aufsch hat?


gruß markus

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#11 von Daniel , 29.10.2008 17:08

Hallo markus8555

Leider kann man nicht alles wissen, deshalb kann ich die Frage leider nicht beantworten.

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#12 von MatzeRDZ , 29.10.2008 17:28

Die DFI an der Lorettostrasse ist auch schon betriebsbereit,wie ich heute nachmittag feststellen konnte.

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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#13 von markus8555 , 29.10.2008 19:08

Das hab ich heute morgen schon gesehen das die DFI funktiniert und läuft..... hätte ja sein können das du da vieleicht mehr darüber weißt...naja..

 
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#14 von MatzeRDZ , 29.10.2008 19:52

Ist insofern interssant,weil kürzlich iregendwo gelesen (ich glaube es war in den Stadtnachrichten) habe, dass die DFI erst später kommt.

MatzeRDZ  
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RE: Oberleitungsmasten in der Günsterstalstraße

#15 von markus8555 , 29.10.2008 20:28

also in den stadtnachrichten steht nichts drin das es später hätte kommen sollen zu mindest nicht in der letzten ausgabe vieleicht in der letzten aber sich bin ich mir da auch nicht...

 
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