ÖPNV - Prioritäten (Pressemitteilung v. 14.03.2002)

#1 von Edgar , 28.09.2008 12:59

Zitat
Pressemitteilung, 14.3.2002

Verkehrsprojekte Innenstadt und Ausbau des Stadtbahnnetzes: Rahmenplan für die Umsetzung des Stadtbahnausbaus bis 2010 und der Verkehrsprojekte Innenstadt vorgelegt

OB Böhme: Großer Schritt für den ÖPNV und großer Gewinn für die Stadtqualität in der Innenstadt (Rotteck-Ring), aber auch für die Stadtquartiere durch die Stadtbahn nach Vauban/St. Georgen, Neue Messe, Littenweiler, Zähringen und Gundelfingen

Gesamtinvestitionen in den Stadtbahnausbau 2002 bis 2011 knapp 190 Millionen Euro, davon rund 135 Millionen durch GVFG-Zuschüsse von Bund und Land refinanzierbar, 40 Millionen Euro bei der Stadt

Städtische Anteile bis 2005 mit rund 15 Millionen Euro im Haushalt eingestellt und finanziert

Ebenso Umgestaltung und Ausbauten der Straßen sowie vierspuriger Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße (6,5 Millionen Euro) bis 2005 im Haushalt eingestellt

Prioritäten für Stadtbahnausbau in der Stadt und im ZRF werden nicht verändert

Zeitplan:

- Ebenerdiger Überweg von Eisenbahnstraße zur Rathausgasse bis Ende 2002
- Vierspuriger Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße ab Ende 2003 bis 2005
- Unterbrechung des Rotteck-/Werderring nach vierspurigem Ausbau Heinrich-von-Stephan-Straße ab 2005
- Durchgangsverkehr in der Rempartstraße wird durch kurzfristige Maßnahmen eingeschränkt, Umgestaltung von Teilabschnitten zusammen mit der des Rings
- Umgestaltung des Rotteck-Rings zusammen mit Bau der Stadtbahntrasse
- Stadtbahn 2008 auf dem Ring



Läuft alles nach Plan, dann können 2008 die ersten Straßenbahnen über den Werderring rollen, der mit Beginn der vorbereitenden Arbeiten für die Stadtbahn und die Umgestaltung ab 2005 für den Durchgangsverkehr unterbrochen werden soll. So sieht es der Rahmenplan für die innerstädtischen Verkehrsprojekte vor, den die Verwaltung dem Gemeinderat für seine Sitzung am 19. März vorgelegt hat. Die Vorlage wurde bereits im Aufsichtsrat der VAG (8. März), im Hauptausschuss (11. März) und im Bauausschuss (13. März) vorberaten und zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Gesamtinvestitionen in den Stadtbahnausbau belaufen sich auf knapp 190 Millionen Euro, von denen rund 135 Millionen Euro durch Zuschüsse von Bund und Land refinanzierbar sind. Der rein städtische Anteil von rund 40 Millionen Euro ist mit den Anteilen bis zum Jahr 2005 im Haushalt der Stadt eingeplant und eingestellt mit rund 15 Millionen Euro.

Der Rahmenplan war nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderates am 13. November 2001 zum Bau der Trasse B über Rotteck- und Werderring in Ergänzung zur Trasse A sowie dem Entschluss zum Bau der Stadtbahnanbindung der Neuen Messe notwendig geworden. Dabei galt es für das mit der Gesamtplanung betraute städtische Tiefbauamt, in Abstimmung mit der VAG, eine sinnvolle zeitliche Planung für die Umsetzung der innerstädtischen Straßen- und Stadtbahnausbauten vorzulegen.

Ferner mussten die Beschlüsse über den Bau der Stadtbahnen Vauban und Neue Messe mit den bereits 1994 in der Stadt und 1997 im ZRF festgelegten Prioritäten zum Ausbau des Stadtbahnnetzes in Einklang gebracht werden. Der Gemeinderat hatte deshalb in seinem Beschluss vom 13. November 2001 zusätzlich gefordert, dass der zeitliche und technische Gesamtplan möglichst bald aufbereitet und dem Gemeinderat bis zum Frühjahr 2002 zur Entscheidung vorgelegt wird.

Oberbürgermeister Rolf Böhme bezeichnete den Gesamtplan als einen großen Schritt für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV). Hiermit werde eine konkrete Zeitplanung mit Finanzplanung für die anstehenden innerstädtischen Verkehrsprojekte sowie den Ausbau des Stadtbahnnetzes vorgelegt. "Nachdem wir mit Konzerthaus, Neuer Messe und B 31 Ost-neu wichtige Bausteine der Infrastruktur für Freiburg abgeschlossen haben, wird der weitere Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes in der Stadt Freiburg eine große politische Priorität sein," unterstrich Böhme die Bedeutung der aufgeführten Projekte.

Wichtig sei, dass nicht nur der ÖPNV vorankomme. "Auch die Stadtqualität macht mit den neuen Stadtbahnen und mit der begleitenden Umgestaltung der Straßen, vor allem aber des Rotteck-/Werderringes einen entscheidenden Schritt nach vorne!" Denn durch die Ausdehnung der Innenstadt nach Westen mit dem Bau des Konzerthauses und dem neuen Bahnhof sei eine Neuordnung und "Urbanisierung" des Ringes dringend erforderlich. "Wesentlicher Vorteil der Entscheidung für den Bau der Trasse B war, dass der Bau der Stadtbahn einhergehen kann mit einer Umgestaltung des gesamten Ringes. Die Umgestaltung hat eine zentrale städtebauliche Bedeutung für die Innenstadtentwicklung und soll daher so schnell wie möglich umgesetzt werden!" erklärte OB Böhme.

Verkehrsprojekte Innenstadt

Um eine zeitnahe Umgestaltung des Rotteck-/Werderringes zu erreichen, schlägt die Verwaltung nach eingehender Prüfung nun dem Gemeinderat vor, erst nach dem vierspurigen Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße den Rotteck-/Werdering für den Durchgangsverkehr zu sperren. Der Gemeinderat hatte am 13. November 2001 die Realisierung der Trasse B über den Rotteck-/Werderring für die Stadtbahn Vauban beschlossen. Sollen Umgestaltung und Stadtbahnbau jedoch gleichzeitig geplant und umgesetzt werden, bedeutet dies einen längeren Planungsvorlauf.

Außerdem ergeben sich durch den Bau der Stadtbahn andere Ausgangsbedingungen für die Unterbrechung des Rotteck-/ Werderringes als ursprünglich angenommen. Die Beschlussfassung des Gemeinderates vom März 2000 sah ausdrücklich kein Junktim zwischen vierspurigem Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße und Unterbrechung des Ringes vor, da man von einer vollen Leistungsfähigkeit einer vierspurigen Kronenstraße ausging. Die Kronenstraße aber wird durch den Beschluss für die Trasse B und daraus folgend dem Bau der Stadtbahn auf zwei Fahrspuren für den Autoverkehr zurückgebaut werden.

"Es ist daher sinnvoll, zunächst die Heinrich-von-Stephan-Straße vierspurig auszubauen, während die Kronenstraße als Umfahrung noch vierspurig zur Verfügung steht und danach erst den Durchgangsverkehr aus dem Ring zu nehmen", erklärte Bürgermeister Matthias Schmelas. Zudem könne es bei der Verlagerung des Verkehrs aus dem Ring auf die Heinrich-von-Stephan-Straße zu gravierenden Störungen im Verkehrsablauf kommen, weil dort kein vierspuriges Angebot besteht. "Der Verkehrsfluss ist durch die Ausbauarbeiten bereits stark belastet, so dass wir jede weitere Einschränkung vermeiden wollen", begründete Schmelas weiter den Vorschlag der Verwaltung.

Für den vierspurigen Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße werden Mittel von insgesamt 6,4 Millionen Euro für den städtischen Haushalt veranschlagt. Auch diese Mittel sind im städtischen Haushalt bis 2005 berücksichtigt. Die Kostenschätzung gilt es bei der weiteren Planung zu überprüfen.

Im Einzelnen ergibt sich folgender Zeitplan:

Heinrich-von-Stephan-Straße
- Entwurfsplanung und Bebauungsplanverfahren: 2002 bis 2003
- Bauzeit: 2003 bis 2005

Umgestaltung Kronenstraße - Werder-/ Rotteck- / Friedrichring einschließlich Bau der Stadtbahn
- Entwurfsplanung und Bebauungsplanverfahren: 2002 bis 2005
- Bauzeit Rempartstraße bis Fahnenbergplatz: 2005 bis 2008
- Bauzeit Kronenstraße bis Werderring: 2007 bis 2008
- Bauzeit Friedrichring bis Siegesdenkmal: 2009 bis 2010

Da eine Unterbrechung des Ringes im Jahr 2005 nicht dem Beschluss einer zeitnahen Unterbrechung entspricht, wie sie der Gemeinderat in seinem Beschluss vom März 2000 zum Ausdruck gebracht hatte, hat die Verwaltung andere Maßnahmen geprüft, die zu einem früheren Zeitpunkt umsetzbar wären. Die vorgezogene Umgestaltung einzelner Teilflächen vor Abschluss einer Gesamtplanung bewertet die Verwaltung im Prinzip als schwierig. Ein kurzfristiger teilweiser Umbau müsste eventuell nach kurzer Zeit wieder im Sinne der Gesamtumsetzung verändert werden und zöge so unnötige Zusatzkosten nach sich.

Die Anlage eines ebenerdigen Überweges über den Ring zwischen Eisenbahnstraße und Rathausgasse wird jedoch als sinnvoll und schnell umsetzbar eingestuft. Die Umsetzung für die zweite Hälfte 2002 wird dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgeschlagen. Für die Rempartstraße werden weitere kurzfristige Maßnahmen geprüft, die den quartiersüberschreitenden Durchgangsverkehr einschränken sollen.

Stadtbahnausbau

Unter Berücksichtigung der seit 1994 gefassten Beschlüsse des Gemeinderates zum Aus- und Neubau des Stadtbahnnetzes legt das Tiefbauamt einen zeitlichen Ablauf der Umsetzung vor. "Die beschlossenen Prioritäten für den Ausbau des Stadtbahnnetzes werden dabei voll eingehalten!", stellte Bürgermeister Schmelas fest. Neu aufgenommen in die Gesamtplanung wurden die schon gefassten Beschlüsse zur Stadtbahn Neue Messe sowie zur Stadtbahn Vauban.

Im Einzelnen stellt sich der Zeitplan wie folgt dar:

- Stadtbahn Haslach, Fertigstellung: Ende 2003
- Stadtbahn Hansjakobstraße, Bau und Fertigstellung: 2003
- Stadtbahnverlängerung Littenweiler, Bauzeit: 2004 bis Ende 2005
- Stadtbahn Vauban, Bauzeit: 2004 bis Ende 2005
- Stadtbahnverlängerung Zähringen, Bauzeit: Ende 2004 bis Anfang 2007
- Stadtbahn Neue Messe, Bauzeit: Ende 2006 bis 2008
- Umgestaltung Rotteckring mit Stadtbahn von Kronenstraße bis Siegesdenkmal, Bauzeit: Ende 2006 bis Mitte 2010
- Stadtbahn Habsburgerstraße, Bauzeit: 2007
- Stadtbahn Gundelfingen, Bauzeit: Mitte 2007 bis Ende 2009

Dieses Ausbauprogramm bezeichneten die VAG-Vorstände Adalbert Häge und Rolf-Michael Kretschmer als ehrgeiziges Vorhaben für Planung wie Umsetzung. "Es werden teilweise gleichzeitig vier oder fünf große Vorhaben vom Tiefbauamt geplant und von der VAG gebaut werden. Aber der Zeitplan ist technisch durchführbar und realistisch. Wir sind sicher, dass wir mit diesen Bauprojekten in Zukunft die Attraktivität der Stadtbahnen weiter ausbauen können und damit Urbanität und Stadtqualität in Freiburg stärken."

Finanzierung

Die Projekte des ÖPNV werden, sofern es rein städtische Baumaßnahmen sind, über Investitionen im Haushalt der Stadtwerke finanziert. Die zusätzlichen Betriebskosten der VAG schlagen sich dabei direkt im Ergebnis der VAG nieder, deren Finanzierung über den steuerlichen Querverbund im Stadtwerke-Konzern erfolgt. Gehören die Stadtbahnen zu den als regional bedeutsam eingestuften Strecken, wird die Investition über den Zweckverband Regio-Nahverkehr (ZRF) anteilig von der Stadt Freiburg und den beiden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen bezuschusst. Die städtischen Anteile sind dabei direkt über den städtischen Haushalt zu finanzieren.

Von insgesamt 190 Millionen Euro Investitionskosten für die ÖPNV- und Stadtbahnausbauprojekte verbleiben nach Abzug der zu erwartenden GVFG-Förderungen von Bund und Land sowie der über den ZRF mitfinanzierten Projekte beim städtischen Haushalt rund 40 Millionen Euro für die Jahre 2002 bis 2011. Die jährlichen Belastungen liegen dabei zwischen vier und fünf Millionen Euro jährlich. Bis zum Jahr 2005 sind alle bis dahin anfallenden Kosten bis auf einen Betrag von 500.000 Euro in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten.

In diesen anfallenden Kosten sind in hohem Maße Urbanisierungskosten enthalten, vor allem für die Umgestaltung der betroffenen Straßen und des Rotteck-/Werderringes. Sie belaufen sich auf mindestens ein Viertel bis zu drei Fünftel der jährlichen Kosten für den städtischen Haushalt.

Auch die städtischen Kosten für den vierspurigen Ausbau der Heinrich-von-Stephan-Straße in Höhe von 6,4 Millionen Euro sind in den Haushaltsplänen bis 2005 eingestellt und finanziert.

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Edgar
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RE: ÖPNV - Prioritäten (Pressemitteilung v. 14.03.2002)

#2 von Edgar , 28.09.2008 13:29

Zitat
Pressemitteilung, 1.10.2001

Wesentliche Verbesserungen im Nahverkehrsangebot der Freiburger Verkehrs AG[/size]

Verbessertes Angebot der Linie 11 ab Siegesdenkmal

Die Omnibuslinie 11 wird künftig mit allen Fahrten vom Siegesdenkmal über Stadttheater nach St. Georgen fahren. Dies bedeutet auch, dass die Fahrten, die aus Richtung "Neue Messe" Richtung Stadtmitte kommen, künftig zunächst ab Fahnenbergplatz über Siegesdenkmal und dann wieder zurück in Richtung Stadttheater, verkehren werden.

In der Gegenrichtung - also von St. Georgen kommend - wird nach wie vor jedes zweite Fahrzeug ab Stadttheater zum Siegesdenkmal beziehungsweise zur Neuen Messe geführt. Auf Grund der vorliegenden Fahrgastbewegungen ist dies auch letztendlich nachvollziehbar; Grundsätzlich beenden der überwiegende Teil von VAG-Kunden ihre Fahrt in die Innenstadt in der Regel an der ersten "Innenstadt-Haltestelle", in diesem Falle am Stadttheater. Das 30-Minuten-Angebot ab Siegesdenkmal in Richtung St. Georgen wurde jedoch von den Fahrgästen, nach Beendigung ihres Einkaufes beziehungsweise ihrer Besorgungen in der Innenstadt, als zu wenig empfunden, zumal auch die vorher noch bestehende Alternative mit der Omnibuslinie 12, die Umsteigehaltestelle Stadttheater anzufahren, mittlerweile in Wegfall geraten ist. Im Tagesverkehr kommt es somit ab Siegesdenkmal zu einem 15- beziehungsweise 12-Minuten-Betrieb.

Basler Landstraße mit neuen Verbindungen

Das Nahverkehrsangebot in der Spitzenstunde von 7 Uhr bis 8 Uhr wird von der VAG künftig mit zusätzlichen Fahrten der Omnibuslinie 14 verstärkt. Diese beginnen an der Besançonallee und führen dann über Am Kirchacker auf dem gewohnten Linienweg zur Stadtbahnumsteigehaltestelle Eschholzstraße beziehungsweise weiter bis zum Siegesdenkmal.

Die Anzahl der Verbindungen wird somit von bisher einer Fahrt auf drei Fahrten erhöht, weitere Verstärkungen sind gegebenenfalls je nach Fahrgastaufkommen für die kommenden Fahrplanab-schnitte vorgesehen. Dieses zusätzliche Angebot wird mit Fahrzeugen der Omnibuslinie 14 bewerkstelligt, die von der Stadtmitte kommend, nach Ankunft an der Zwischenend-haltestelle "Am Kirchacker", mit einer Leerfahrt über die Guildfordallee die Einsatzhaltestelle Besançonallee erreichen.

Ähnliches gilt auch im Abendverkehr. Die Fahrzeuge der Omnibuslinie 14, die bisher an der Zwischenendhaltestelle "Am Kirchacker" ihre Fahrt beendet hatten und danach in den Betriebshof eingefahren sind, werden künftig über die Basler Landstraße hinweg bis zur Haltestelle Friedhof geführt. Somit verstärkt sich das Angebot in den Abendstunden auf einen fast durchgängigen 15-Minuten-Takt.


Zusätzliche Haltestelle in der Basler Landstraße

Auf Anregung des Bürgervereines wurde darüber hinaus für die Omnibuslinie 14 im Bereich der Basler Landstraße eine neue zusätzliche Haltestelle "Schulstraße" eingerichtet. Nach Abstimmungsgesprächen mit den zuständigen Polizeibehörden wird diese Haltestelle jedoch nur stadteinwärts angeboten; Stadtauswärts sind die Entfernungen der heute bereits vorhandenen Haltestellen so minimal, dass eine zusätzliche Haltestelle als nicht erforderlich empfunden wurde.

Der neue Winterfahrplan 2001/2002 der Freiburger Verkehrs AG tritt am 14. Oktober 2001 in Kraft und läuft voraussichtlich bis zum 23. März 2002. Das Fahrplanheft ist ab Anfang Oktober 2001 an den üblich bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.


© Stadt Freiburg, Presse- und Öffentlichkeitsreferat




Zitat
Amtsblatt, 16.10.2004

Änderungen im Winterfahrplan

Seit Anfang dieser Woche gilt bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) der Winterfahrplan. Hier die wichtigsten Veränderungen im Überblick.

Stadtbahnlinie 1
Auf dem "Rückgrat" des Freiburger Liniennetzes gibt es in der Frühe ab Paduaallee einen 2-Minuten-Takt. Auch zwischen 8.30 und 9 Uhr fahren die Stadtbahnen häufiger. Im Nachmittagsverkehr zwischen 15 und 18.30 Uhr fährt die Linie 5 nicht mehr nur bis Bissierstraße sondern bis zur Stadtbahnwendeschleife Paduaallee. Auf diese Weise entsteht zwischen der Stadtmitte und der Paduaallee ein durchgängiger 4-Minuten-Betrieb. Durch die gleichen Taktfolgen der Linien 1, 5 und 6, entsteht auf der Strecke im Innenstadtbereich ein 2-Minuten-Takt.

Buslinie 13
Aus wirtschaftlichen Gründen und weil viele Fahrgäste aus St. Georgen auf die Stadtbahnlinie 5 umsteigen, wird die Omnibuslinie 13 künftig eingestellt. Alle bisher von dieser Linie bedienten Haltestellen werden weiterhin entweder durch die Linie 14 oder aber durch die Linie 26 angefahren.

Buslinien 11 und 26
Die Omnibuslinie 11 wird ab dem Winterfahrplan von St. Georgen kommend nicht mehr über die Merzhauser Straße in die Innenstadt fahren, sondern über die Wiesentalstraße und Basler Straße zunächst zur Stadtbahnhaltestelle Pressehaus. Dort besteht eine Umsteigemöglichkeit auf die Stadtbahnlinie 5 . Danach verkehrt die Linie 11 über die Basler Straße, Kronenstraße zur Haltestelle Hummelstraße und weiter auf ihrem bisherigen Fahrweg bis IKEA. Vervollständigt wird dieses Angebot durch die Omnibuslinie 26, die künftig ebenfalls an der Munzinger Straße beginnt und bis zur Haltestelle Gabelsbergerstraße parallel zur Omnibuslinie 11 verkehrt. Danach übernimmt diese Linie die Verbindung ins Vauban-Gebiet mit der neu eröffneten Buswendeschleife Innsbrucker Straße und fährt dann ebenfalls bis Pressehaus und weiter über die Eschholzstraße bis zur Endhaltestelle Robert-Koch-Straße.

Anruf-Sammel-Taxi
In Littenweiler wird probehalber für die Hanglagen südlich der Alemannenstraße ein Anruf-Sammel-Taxi mit Eigenbeteiligung (2 Euro) eingeführt. Die Taxen fahren grundsätzlich fahrplanmäßig, jedoch nur auf Voranmeldung.

Der VAG-Winterfahrplan gilt bis zum 19. März 2005. Das Fahrplanheft ist bei allen Vorverkaufsstellen zum Preis 0,70 Euro erhältlich. Weitere Infos und Fahrpläne unter: http://www.vag-freiburg.de

© Stadt Freiburg, Presse- und Öffentlichkeitsreferat




Zitat
Amtsblatt, 19.3.2005

[size=125]VAG-Sommerfahrplan mit geringfügigen Korrekturen

St. Georgen kehrt zur Buslinie 11 zurück – Vauban wird besser bedient

Am morgigen Sonntag, den 20. März, tritt der Sommerfahrplan 2005 der Freiburger Verkehrs AG (VAG) in Kraft. Vor Inbetriebnahme der Stadtbahn Vauban im nächsten Jahr ändert sich im Liniennetz der VAG nichts Wesentliches. Korrekturen gibt es nur bei den Bussen von und nach St. Georgen. Ansonsten sorgen Baustellen für geringfügige Linienänderungen im Busnetz.

Ab sofort wird St. Georgen wieder viertelstündlich durch die Buslinie 11 mit der Stadtmitte verbunden. Zahlreiche Rückmeldungen von Fahrgästen aus St. Georgen zeigten, dass das zum Winterfahrplan 2004/2005 eingeführte Angebot mit den Omnibuslinien 11 und 26 auf wenig Akzeptanz stieß.
Bei der neuen – alten – Regelung entfällt stadteinwärts künftig die Schleifenfahrt an der Umsteigehaltestelle "Pressehaus". Damit wird eine Beschleunigung der gesamten Linie 11 erreicht. Stadteinwärts besteht auf die Linie 5 an der Haltestelle Reiterstraße eine Umsteigemöglichkeit. Stadtauswärts hält die Linie 11 an der auf der Basler Straße befindlichen alten Omnibushaltestelle Pressehaus. Die im Winter angebotene Umsteigemöglichkeit kann also nach wie vor wahrgenommen werden.

Vauban wird deutlich besser bedient
Auch der Stadtteil Vauban wird im Sommerfahrplan deutlich besser bedient. Im Tagesverkehr von Montag bis Freitag fährt die Omnibuslinie 11 künftig nach den morgendlichen Stoßzeiten im 15-Minuten-Takt zur "Innsbrucker Straße" und somit in den Stadtteil Vauban. In der Frühspitze wird die Omnibuslinie 26 über die Haltestelle "Pressehaus" zur "Innsbrucker Straße" verlängert. Zum Rest der Betriebszeit verkehrt die Linie 26 ausschließlich zwischen "Pressehaus" und "Robert-Koch-Straße". Im Abendverkehr wird von der Innenstadt kommend mit dem 11er Bus eine stündliche Andienung des Stadtteils Vauban sichergestellt. An Samstagen verkehrt die Linie 11 im Tagesverkehr halbstündlich zur "Innsbrucker Straße". Nach etwa 20 Uhr werden stündlich Fahrten von der Innenstadt Richtung Vauban durchgeführt. Sonntags fährt die Linie 11 tagsüber stündlich in das Quartier und im Abendverkehr erneut stündlich von der Innenstadt her kommend. Somit erfolgt zum ersten Mal eine Sonntags-Andienung des Vauban-Gebietes.

Omnibuslinie 27 auf Umwegen
Die Fahrgastzahlen des vor einem Jahr eingeführten Quartiersbus in der Wiehre haben bisher die Erwartungen nicht erfüllt. Die VAG wird jedoch noch mindestens bis nach Eröffnung der Stadtbahn Vauban an dieser Linienführung festhalten, um dann zu prüfen, inwieweit die Fahrgastzahlen durch die neue Stadtbahn und die beabsichtigte Wohnbebauung im Bereich Wiehre Bahnhof beeinflusst werden.
Durch den Bau der Stadtbahn Vauban ist es gelegentlich unausweichlich, Umleitungsverkehre einzurichten. So kann die Linie 27 ab dem 21. März für voraussichtlich zwei bis drei Monate vom Hauptbahnhof kommend nicht mehr in die Lorettostraße einbiegen. Stattdessen wird über Basler Straße – Schwimmbadstraße gefahren. Im Bereich der Haltestelle Reiterstraße besteht eine Umsteigeverknüpfung mit der Stadtbahnlinie 5 und der Omnibuslinie 10.
Der Sommerfahrplan ist ab sofort für 0,70 Euro erhältlich. Weitere Informationen unter http://www.vag-freiburg.de.

Die Großbaustelle Stadtbahn Vauban hat jetzt die Kreuzung Merzhauser-/ Lorettostraße erreicht: Ab Montag nimmt daher die Buslinie 27 einen Umweg über die die Schwimmbadstraße zur Lorettostraße


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Edgar
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