DIE Lösung für die Zukunft: "Stadtbahnsystem" !?!

#1 von Edgar , 16.05.2008 15:47

Für den "Verkehrsentwicklungsplan 2050" hätte ich vielleicht noch eine kleine, leicht verständliche Broschüre vom VCD (Verkehrsclub Deutschland) anzubieten: "Stadtbahnsysteme – Modern, attraktiv, zukunftsweisend" (http://www.vcd-bayern.de/texte/2007-01-1...bahn-Passau.pdf); darin hat mich persönlich das Diagramm "Systemvorteile Stadtbahnsysteme – Hohe Fahrgastzahlen beweisen hohe Attraktivität" (Folie 19) sehr beeindruckt ...

Interessant ist hierzu auch aus der ’Residenz’ das "Karlsruher Modell": (http://www.kvv.de/kvv/der_kvv/karlsruher_modell.php),
bei "WIKIPEDIA" (http://de.wikipedia.org/wiki/Tram-Train)
oder wer es lieber etwas mehr 'technisch' möchte (http://www.karlsruher-modell.de/de/index.html) !

P.S.: Der Hyperlinks wollten - wieder einmal - leider nicht so, wie ich wollte ...

Angefügte Bilder:
Zweisystem-Wagen.jpg   Murgtalbahn - Tennetschluchtbruecke - Stadtbahn.jpg   S-Bahn Karlsruhe.jpg  
 
Edgar
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RE: DIE Lösung für die Zukunft: "Stadtbahnsystem" !?!

#2 von Daniel , 17.05.2008 02:49

Hallo Edgar

Das Tram-Train System ließe sich in Freiburg nur schwer realisieren, da unsere Straßenbahnen 1000 mm Spurweite fahren während das Normalspurige Eisenbahnnetz eine Spurweite von 1435 mm hat. Bedenkt man das Netze wie Karlsruhe, Kassel, Saarbrücken, Strasbourg oder zukünftig auch Mulhouse darauf ausgerichtet sind, das Umland über Regionalstrecken in die Innenstädte der Städte zu verbinden, so müsste man in Freiburg viele Historische Gebäude in der Innenstadt abreisen (evtl. das Martins- und das Schwabentor ) um Dreischienengleise zu verlegen

Ein weiteres Problem wäre ein Übergang von den Bahnhofsgleise am Hauptbahnhof zu den in die Innenstadt führenden Straßenbahnschienen.


Also ich denke das es technisch machbar wäre, nur es ist ein hoher Preis was man verlieren könnte und deshalb denke ich das die Stadt gegen so ein System entscheiden würde bzw. mit dem Bau der zur Paduaallee führenden Stadtbahnlinie entschieden hat


MfG

Daniel

 
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RE: DIE Lösung für die Zukunft: "Stadtbahnsystem" !?!

#3 von Edgar , 30.05.2008 10:20

Guten Morgen, Daniel !

Das wär's noch: Die BZ titelt:
Edgar fordert den Abriss historischer Gebäude, damit die Stadtbahn 'die Kurve kriegt'
- Mc Donald's kontert: "Wir können unsere werbeträchtige 'Martinstor-Reklame' nicht 'in die Luft nageln' !"

Aber ich sag's ja:

Zitat
Da ich von Straßenbahn-Technik nichts verstehe, mir das Thema jedoch sehr interessant schien, ...


Aus: "Konkreteres zur Straßenbahnplanung Innenstadt"

 
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RE: DIE Lösung für die Zukunft: "Stadtbahnsystem" !?!

#4 von max , 30.05.2008 15:10

Also angesichts der Infrastruktur ist es eigentlich Unmöglich!
Aber ich denke grat an Stuttgart wo es ja auch mehrere Systeme gibt, so wäre es möglich. Aber ein Sinnvolles Netz mit einer großen Spur aufzubauen und es dann mit der BSB verbinden oder die BSB ersetzen halte ich für zu teuer.
Durch die großen Spuren innerhalb der Städte sind sehr interessante Konzepte wie in Karslruhe möglich, in Zwickau in Sachsen fahren RegioShuttle (gleiches Modell wie BSB) über den ZOB, ein Stück durch die Innenstadt(Auf Strabgleisen) und dann in das Nahverkehrsnetz der DB.

max  
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RE: DIE Lösung für die Zukunft: "Stadtbahnsystem" !?!

#5 von Flashlight , 15.06.2008 00:34

Hi Edgar,

ich habe mir das auch einmal überlegt.

Nachdem ich in Berlin war, und über eine U-Bahn in Freiburg nachgedacht hatte (Linienverläufe, ...),
kam ich zu dem Punkt, dass das zu teuer wäre,
dann kam ich zur Regionalstadtbahn.

Ich stelle mir das so vor: Die S-Bahn kommt von Krichzarten, fährt dann nach dem Brombergtunnel mit einer 270° Kurve durch die Kleingärten auf die Strab-Schienen (die genau jetzt erneuert werden), dann fährt sie nur geradeaus durch die Stadt übder die KaJo und die Habsburgerstr. (Gleise werden auch hier bald erneuert) bis zum Komtuplatz, wo sie wieder auf die DB-Strecke fährt.

Ich denke aber nicht an das Karlsruher-, sondern an das Chemnitzer Modell, das auf Niederflurtechnik basiert, und ebenso wie in Chemnitz mit der Variobahn betrieben wird.

Da diese traktionsfähig ist, kann man Kurzzüge (ca 32m), sowie Langzüge (ca 65m) fahren lassen, die in die jetzigen bestehenden Haltestellenbereiche passen würden. Durch den Breitenunterschied entsteht eine Lücke zwischen Straßenbahnen und Bahnsteigen, doch mit einem Dreischienengeleis ließe sich der Abstand bis auf ca. 4cm verringern. Durch dieses System der 33m langen Straßenbahnen wäre es sehr sinvoll die Combinos um das Mittelteil (mit einer Tür) und einem Zwischenteil zu kürzen, so hätten diese nur noch einen Länge von 30m und passen damit gut in das System. Früher oder Später könnte man das gesamte Netz auf Variobahnen umrüsten, weil diese Breiter sind, auch traktionsfähig und somit flexibler sind.
Durch die gleiche Straßenbahnlänge kann man druchgängige Doppelbahnsteige mit einer Länge von 70m bauen, in die entweder zwei einfache Straßenbahnen (wie heute), oder eine lange S-Bahn hineinpassen.


75m lange S-Bahn am Karlsruher Bahnhofsvorplatz

Quelle: bahnbilder.de (http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild...+Karlsruhe.html)


Ein Problem an Variobahnen ist nur, dass sie mit Strom fahren, d.H. die Stecken nach Waldkirch sowie um den Kaiserstuhl müssten früher oder später elektifiziert werden müssten (was dann hoffentlich passiert).

Meine Meinung dazu ist:
Es ist ein sehr gutes System, das den ÖPNV sehr viel attraktiver gestalten würde.
Es ist sehr kostenspielig und aufwendig zu bauen, jedoch bringt es auch viele Vorteile mit sich, wie beispielsweise den Fahrgastzuwachs.
Ich bin voll und ganz für dieses System, wenn es nur nicht so teuer wäre.

lg Hendrik

PS: ich könnte hier noch viel mehr von meinen Überlegungen hinschreiben, was dann aber den Ramen sprengen würde. Auf Anfrage kann ich es auch noch einmal ausführlicher schreiben, dies hier ist lediglich eine Zusammenfassung, die dem Leser noch Spaß machen soll.

 
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